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Ministerium der Justiz
 
 

1101-1

Gesetz Nr. 784
über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder der Landesregierung
(Saarländisches Ministergesetz)

Vom 17. Juli 1963
zuletzt geändert durch das Gesetz vom 15. März 2017 (Amtsbl. I S. 436).

Fundstelle: Amtsblatt 1963, S. 435

Ausgabe im Zusammenhang

Änderungsdaten

1.

geändert durch Gesetz Nr. 909 vom 8. April 1970 (Amtsbl. S. 377)

2.

geändert durch Gesetz Nr. 958 vom 21. Dezember 1972 (Amtsbl. S. 717)

3.

geändert durch Gesetz Nr. 1011 vom 13. November 1974 (Amtsbl. S. 993)

4.

geändert durch Gesetz Nr. 1012 vom 13. November 1974 (Amtsbl. S. 1011)

5.

geändert durch Gesetz Nr. 1068 vom 26. Oktober 1977 (Amtsbl. S. 937)

6.

geändert durch Gesetz Nr. 1147 vom 24. November 1982 (Amtsbl. S. 957)

7.

geändert durch Gesetz Nr. 1197 vom 23. April 1986 (Amtsbl. S. 445)

8.

geändert durch Gesetz Nr. 1294 vom 23. September 1992 (Amtsbl. S. 1026)

9.

geändert durch Gesetz Nr. 1320 vom 13. Oktober 1993 (Amtsbl. S. 1098)

10.

geändert durch Gesetz Nr. 1395 vom 17. September 1997 (Amtsbl. S. 998)

11.

geändert durch Art. 2 des Gesetzes Nr. 1466 vom 4. April 2001 (Amtsbl. S. 742)

12.

geändert durch Art. 4 Abs. 1 des Gesetzes Nr. 1484 vom 7. November 2001 (Amtsbl. S. 2158)

13.

geändert durch Art. 1 des Gesetzes Nr. 1509 vom 27. November 2002 (Amtsbl. S. 2505)*

Das diese Vorschrift ändernde Gesetz Nr. 1509 vom 27. November 2002 (Amtsbl. S. 2505) enthält in Art. 4 folgende Übergangsregelungen:
(1) Für Versorgungsfälle, die vor dem In-Kraft-Treten der achten auf den 31. Dezember 2002 folgenden Anpassung der Versorgungsbezüge aus der Besoldungsgruppe B 11 bzw. B 10 nach § 70 des Beamtenversorgungsgesetzes eingetreten sind, gilt unbe-schadet des § 20 des Saarländischen Ministergesetzes und unbeschadet des Artikels 2 des Gesetzes zur Änderung des Saarländischen Ministergesetzes vom 13. Oktober 1993 (Amtsbl. S. 1098) § 13 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Saarländischen Ministergesetzes in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung. § 69 e Abs. 3 Satz 1 und Abs. 4 des Beamtenversorgungsgesetzes ist entsprechend anzuwenden; dies gilt nicht für den gemäß § 13 Abs. 2 Satz 1 des Saarländischen Ministergesetzes nach zwei Jahren Amtszeit erreichten und den in § 13 Abs. 5 Satz°1 des Saarländischen Ministergesetzes festgelegten Mindestruhegehaltssatz und das danach ermittelte Ruhegehalt. Dies gilt ebenfalls nicht für die nach dem für ehemalige Mitglieder der Landesregierung bis zum 31. Dezember 1993 geltenden Recht festgelegten Mindestruhegehaltssätze und das danach ermittelte Ruhegehalt.
(2) Für die vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes vorhandenen Versorgungsempfänger, deren Versorgungsfall nach dem 31. Dezember 1993 eingetreten ist, findet § 18 Abs. 3 und 4 des Saarländischen Ministergesetzes in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung, wenn dies für sie günstiger ist, längstens für weitere drei Jahre vom 1. Januar 2003 an Anwendung, solange eine am 31. Dezember 2002 ausgeübte Beschäftigung oder Tätigkeit des Versorgungsempfängers andauert.
(3) Die Rechtsverhältnisse der vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes vorhandenen ehemaligen Mitglieder der Landesregierung, de-ren Versorgungsfall vor dem 1. Januar 1994 eingetreten ist, sowie ihrer Hinterbliebenen regeln sich nach dem bis zum 31. De-zember 1993 geltenden Recht mit folgender Maßgabe: Für die Berücksichtigung von Erwerbseinkommen im Sinne des § 53 Abs. 7 des Beamtenversorgungsgesetzes, das nicht Verwendungseinkommen nach § 53 Abs. 8 des Beamtenversorgungsgesetzes ist, gilt § 18 Abs. 3 und 4 des Saarländischen Minister-gesetzes in der Fassung dieses Gesetzes. Solange eine am 31. Dezember 2002 ausgeübte Beschäftigung oder Tätigkeit des Versorgungsempfängers andauert, findet § 18 Abs. 3 und 4 des Saarländischen Ministergesetzes in der Fassung dieses Gesetzes längstens für weitere drei Jahre vom 1. Januar 2003 an keine Anwendung.
(4) Bei der Anwendung von Ruhensvorschriften gilt § 69 e Abs. 3 Satz 1 des Beamtenversorgungsgesetzes sinngemäß.

14.

geändert durch Art. 2 des Gesetzes Nr. 1533 vom 8. Oktober 2003 (Amtsbl. S. 2874)

15.

geändert durch Art. 3 § 14 Abs. 2 des Gesetzes Nr. 1543 vom 11. Dezember 2003 (Amtsbl. 2004 S. 2)

16.

geändert durch Art. 1 des Gesetzes Nr. 1570 vom 25. Mai 2005 (Amtsbl. S. 874)

17.

geändert durch Art. 2 des Gesetzes Nr. 1586 vom 15. Februar 2006 (Amtsbl. S. 374)

18.

geändert durch Gesetz vom 21. November 2007 (Amtsbl. S. 2503)

19.

geändert durch Gesetz vom 19. November 2008 (Amtsbl. S. 1930)

20.

geändert durch Gesetz vom 1. Juli 2009 (Amtsbl. S. 1138)

21.

§ 18 geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 17. Februar 2011 (Amtsbl. S. 130)

22.

mehrfach geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 06. Februar 2013 (Amtsbl. I S. 60)

*)

Das Gesetz vom 27. November 2002 enthält in Art. 4 folgende Übergangsregelung, die zuletzt geändert wurde durch Art. 2 des Gesetzes Nr. 1796 vom 6. Februar 2013 (Amtsbl. I S. 60):

(1) Für Versorgungsfälle, die vor dem Inkrafttreten der achten auf den 31. Dezember 2002 folgenden Anpassung der Amtsbezüge nach § 8 Abs. 2 Satz 4 des Saarländischen Ministergesetzes eingetreten sind, gilt unbeschadet des § 20 des Saarländischen Ministergesetzes und unbeschadet des Artikels 2 des Gesetzes zur Änderung des Saarländischen Ministergesetzes vom 13. Oktober 1993 (Amtsbl. S. 1098) § 13 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Saarländischen Ministergesetzes in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung. § 69 e Abs. 3 Satz 1 und Abs. 4 des mit Gesetz vom 14. Mai 2008 (Amtsbl. S. 1062) in Landesrecht übergeleiteten Beamtenversorgungsgesetzes ist entsprechend anzuwenden; dies gilt nicht für den gemäß § 13 Abs. 2 Satz 1 des Saarländischen Ministergesetzes nach zwei Jahren Amtszeit erreichten und den in § 13 Abs. 5 Satz 1 des Saarländischen Ministergesetzes festgelegten Mindestruhegehaltssatz und das danach ermittelte Ruhegehalt. Dies gilt ebenfalls nicht für die nach dem für ehemalige Mitglieder der Landesregierung bis zum 31. Dezember 1993 geltenden Recht festgelegten Mindestruhegehaltssätze und das danach ermittelte Ruhegehalt.

(2) Für die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes vorhandenen Versorgungsempfänger, deren Versorgungsfall nach dem 31. Dezember 1993 eingetreten ist, findet § 18 Abs. 3 und 4 des Saarländischen Ministergesetzes in der bis zum 31. Dezember 2002 geltenden Fassung, wenn dies für sie günstiger ist, längstens für weitere drei Jahre vom 1. Januar 2003 an Anwendung, solange eine am 31. Dezember 2002 ausgeübte Beschäftigung oder Tätigkeit des Versorgungsempfängers andauert.

(3) Die Rechtsverhältnisse der vor Inkrafttreten dieses Gesetzes vorhandenen ehemaligen Mitglieder der Landesregierung, deren Versorgungsfall vor dem 1. Januar 1994 eingetreten ist, sowie ihrer Hinterbliebenen regeln sich nach dem bis zum 31. Dezember 1993 geltenden Recht mit folgender Maßgabe: Für die Berücksichtigung von Erwerbseinkommen im Sinne des § 53 Abs. 7 des mit Gesetz vom 14. Mai 2008 (Amtsbl. S. 1062) in Landesrecht übergeleiteten Beamtenversorgungsgesetzes, das nicht Verwendungseinkommen nach § 53 Abs. 8 des mit Gesetz vom 14. Mai 2008 (Amtsbl. S. 1062) in Landesrecht übergeleiteten Beamtenversorgungsgesetzes ist, gilt § 18 Abs. 3 und 4 des Saarländischen Ministergesetzes in der Fassung dieses Gesetzes. Solange eine am 31. Dezember 2002 ausgeübte Beschäftigung oder Tätigkeit des Versorgungsempfängers andauert, findet § 18 Abs. 3 und 4 des Saarländischen Ministergesetzes in der Fassung dieses Gesetzes längstens für weitere drei Jahre vom 1. Januar 2003 an keine Anwendung.

(4) Bei der Anwendung von Ruhensvorschriften gilt § 69e Abs. 3 Satz 1 des mit Gesetz vom 14. Mai 2008 (Amtsbl. S. 1062) in Landesrecht übergeleiteten Beamtenversorgungsgesetzes sinngemäß.

23.

§§ 4, 7, 13 und 16 geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15. März 2017 (Amtsbl. I S. 436)

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Abschnitt I
Rechtsstellung der Mitglieder der Landesregierung

§ 1 Amtsverhältnis
§ 2 Beginn und Beendigung des Amtsverhältnisses
§ 3 Eidesleistung
§ 4 Tätigkeitsbeschränkung
§ 5 Geheimhaltungspflicht
§ 6 Aussagegenehmigung
§ 7 Verantwortlichkeit
§ 8 Amtsbezüge
§ 9 Amtswohnung
§ 10 Reisekosten- und Umzugskostenvergütung
§ 10a Ersatz von Sach- und Vermögensschäden

Abschnitt II
Versorgung

§ 11 Grundsatz
§ 12 Übergangsgeld
§ 13 Ruhegehalt
§ 13a Beihilfe
§ 14 Unfallfürsorge
§ 15 Hinterbliebenenversorgung
§ 15a Überbrückungsgeld
§ 16 Mitgliedschaft zur Landesregierung und Beamtenrechte
§ 17 Ruhen von Amtsbezügen
§ 18 Ruhen von Versorgungsansprüchen

Abschnitt III
Staatssekretäre als weitere Mitglieder der Landesregierung

§ 19Weitere Mitglieder der Landesregierung

Abschnitt IV
Schlussbestimmungen

§ 20 Übergangsbestimmungen
§ 21 Durchführung und Zuständigkeit
§ 22 In-Kraft-Treten
§ 23 Außerkrafttreten





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