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Ministerium der Justiz
 

2124-1-6

Verordnung
zur Durchführung der Weiterbildung
- Praxisanleiterin oder Praxisanleiter für Gesundheitsfachberufe -
(Art. 1 der Verordnung) vom 27. September 2005
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 24. November 2015 (Amtsbl. I S. 894).

Fundstelle: Amtsblatt 2005, S. 1575



Änderungen

1.

geändert durch Gesetz vom 19.11.2008 (Amtsbl. S. 1930)

2.

geändert durch Artikel 3 Abs. 12 des Gesetzes vom 18.11.2010 (Amtsbl. I. S. 1420)

3.

§ 1 geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 11. November 2015 (Amtsbl. I S. 878)

4.

§ 14 aufgehoben durch Artikel 16 der Verordnung vom 24.11.2015 (Amtsbl. I S. 894)

Auf Grund des § 6 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers (WuHG) vom 25. November 1998 (Amtsbl. 1999 S. 142), zuletzt geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 8. Oktober 2003 (Amtsbl. S. 2874),[2] verordnet das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales:

[2]

WuHG vgl. BS-Nr. 2124-1.

§ 1

Weiterbildungsbezeichnung

(1) Die Weiterbildungsbezeichnung nach § 2 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers [2] in Verbindung mit dieser Verordnung lautet:

„Praxisanleiterin oder Praxisanleiter für Gesundheitsfachberufe“.

(2) Die Weiterbildungsbezeichnung darf führen, wer die Voraussetzungen des § 2 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers [2] erfüllt und die nach dieser Verordnung vorgeschriebene oder eine gleichwertige Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen hat.

(3) Über die Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung stellt das Landesamt für Gesundheit und Verbraucherschutz auf Antrag eine Urkunde nach dem Muster der Anlage 1 aus. Dem Antrag sind als beglaubigte Kopien beizufügen:

1.

die Erlaubnis zur Führung der jeweiligen Berufsbezeichnung,

2.

das Prüfungszeugnis über die Weiterbildung,

3.

die Geburts- und ggf. Heiratsurkunde oder Lebenspartnerschaftsurkunde.

[2]

WuHG vgl. BS-Nr. 2124-1.

§ 2

Weiterbildungseinrichtung

Die Weiterbildungseinrichtung wird staatlich anerkannt, wenn die in § 4 Abs. 2 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers [2] genannten Voraussetzungen nachgewiesen sind.

[2]

WuHG vgl. BS-Nr. 2124-1.

§ 3

Lehrgänge

(1) Die Lehrgänge gliedern sich in theoretischen und praktischen Unterricht.

(2) Die Weiterbildungseinrichtung führt Nachweise über die Teilnahme am Unterricht.

(3) Auf Antrag können Weiterbildungsinhalte anderer berufsspezifischer Weiterbildungen durch die oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit der Leitung der Weiterbildung angerechnet werden, wenn deren Inhalte gleichwertig sind.

§ 4

Ziel der Weiterbildung

(1) Die Weiterbildung soll die Teilnehmerin oder den Teilnehmer mit den Aufgaben der Praxisanleiterin oder des Praxisanleiters für Gesundheitsfachberufe vertraut machen und ihr oder ihm die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermitteln.

(2) Daneben soll die Weiterbildung zur

1.

Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und dem aktuellen Berufsfeld in dem jeweiligen Gesundheitsfachberuf unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung und der Zukunftsperspektiven,

2.

Bewältigung beruflicher Belastungen und selbständigen Entwicklung von Problemlösungsmöglichkeiten

befähigen.

§ 5

Prüfungsausschuss

(1) Zur Durchführung der Prüfung wird ein Prüfungsausschuss gemäß § 5 Abs. 2 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers [2] gebildet.

(2) Das Landesamt für Gesundheit und Verbraucherschutz kann eine dem Lehrgang entsprechend qualifizierte Fachkraft nach dem Gesetz über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers[2] mit dem Vorsitz beauftragen. Diese darf jedoch nicht mit der Leitung der Weiterbildungseinrichtung, an der die Weiterbildung durchgeführt wird, identisch sein.

(3) Wird für mehrere Weiterbildungseinrichtungen ein gemeinsamer Prüfungsausschuss eingerichtet, ist die Beteiligung der einzelnen Weiterbildungseinrichtungen bei der Ernennung der Mitglieder des Prüfungsausschusses nach § 5 Abs. 2 Nr. 2 und 3 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers [2] zu berücksichtigen.

[2]

WuHG vgl. BS-Nr. 2124-1.

§ 6

Festsetzung der Prüfungstermine und Zulassung zur Prüfung

(1) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses setzt im Einvernehmen mit der Leitung der Weiterbildungseinrichtung die Prüfungstermine fest.

(2) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist spätestens sechs Wochen vor Ende der Weiterbildung bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses über die Leitung der Weiterbildung zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:

1.

die Erlaubnis nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers [2] in beglaubigter Kopie,

2.

eine Bescheinigung der Weiterbildungseinrichtung über die regelmäßige Teilnahme am theoretischen und praktischen Unterricht.

Eine regelmäßige Teilnahme liegt vor, wenn die Fehlzeiten nicht mehr als zehn Prozent der vorgeschriebenen Weiterbildungsstunden betragen. Als Fehlzeiten gelten auch durch Attest belegte Fehltage wegen Krankheit.

(3) Die Entscheidung über die Zulassung und die Prüfungstermine werden dem Prüfling spätestens zwei Wochen vor Beginn der Prüfung schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung der Zulassung ist zu begründen.

[2]

WuHG vgl. BS-Nr. 2124-1.

§ 7

Rücktritt von der Prüfung und Versäumnisfolgen

(1) Tritt der Prüfling nach seiner Zulassung von der Prüfung oder einem Teil der Prüfung zurück, so hat er den Grund für seinen Rücktritt unverzüglich der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses schriftlich nachzuweisen. Genehmigt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses den Rücktritt, so gilt die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung als nicht unternommen. Die Genehmigung ist nur zu erteilen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

(2) Wird die Genehmigung für den Rücktritt nicht erteilt oder unterlässt es der Prüfling, den Grund für seinen Rücktritt unverzüglich nachzuweisen, so gilt die Prüfung oder der entsprechende Teil der Prüfung als nicht bestanden; § 9 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

(3) Versäumt ein Prüfling einen Prüfungstermin, gibt er eine Aufsichtsarbeit nicht oder nicht rechtzeitig ab oder bricht er die Prüfung ab, so gilt die Prüfung als nicht bestanden, wenn nicht ein wichtiger Grund vorliegt; § 9 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend. Liegt ein wichtiger Grund vor, so gilt die Prüfung oder der betreffende Teil der Prüfung als nicht unternommen.

(4) Die Entscheidung darüber, ob ein wichtiger Grund vorliegt, trifft die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.

§ 8

Durchführung der Prüfung und Prüfungsteile

(1) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich. Beauftragte der nach § 10 zuständigen Behörde und des Ministeriums für Justiz, Gesundheit und Soziales können bei der Prüfung anwesend sein.

(3) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses leitet die Prüfung. Sie oder er bestimmt im Einvernehmen mit der Leitung der Weiterbildungseinrichtung die Prüferinnen und Prüfer.

(4) Über jeden Prüfungsteil eines jeden Prüflings ist eine Niederschrift anzufertigen, die von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern zu unterschreiben ist.

(5) Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus der Planung eines Projektes oder einer Anleitung gemäß den Ausbildungsinhalten nach § 12 .

(6) Der praktische Teil der Prüfung findet als Anleitung oder Projektpräsentation statt. Es ist dazu eine praktische Anleitung oder eine Projektpräsentation vorzubereiten und durchzuführen.

(7) Der mündliche Teil der Prüfung findet als Kolloquium statt. Inhalt ist die Reflektion der praktischen Prüfung.

§ 9

Prüfungsergebnisse

(1) Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsteile und des Gesamtergebnisses gelten die folgenden Grundsätze:

 

„sehr gut“

= wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht
(13 - 15 Punkte),

„gut“

= wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht
(10 - 12 Punkte),

„befriedigend“

= wenn die Leistung im Allgemeinen den Anforderungen entspricht
(7 - 9 Punkte),

„ausreichend“

= wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht
(4 - 6 Punkte),

„mangelhaft“

= wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können
(1 - 3 Punkte),

„ungenügend“

= wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können
(0 Punkte).

 

(2) Nach den Ergebnissen der schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfung stellt der Prüfungsausschuss das Gesamtergebnis der Prüfung fest. Der Prüfungsausschuss entscheidet mit Stimmenmehrheit, Stimmenthaltung ist unzulässig.

(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeder der Prüfungsteile mit mindestens 4 Punkten („ausreichend“) bewertet wird.

(4) Über die bestandene Prüfung ist ein Prüfungszeugnis nach dem Muster der Anlage 2 zu erteilen.

(5) Es wird keine Prüfungsgebühr erhoben.

§ 10

Aufsicht

Die Aufsicht über die Weiterbildungseinrichtung liegt beim Landesamt für Gesundheit und Verbraucherschutz.

§ 11

Tätigkeitsbereiche

Zu den Tätigkeitsbereichen, auf die sich die Weiterbildung bezieht, zählen insbesondere:

1.

Mitwirken an der Einstellung der Auszubildenden

2.

Koordinieren, Planen und Beurteilen der Ausbildungseinsätze (Praxiseinsätze) unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen und in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten

3.

Strukturieren der praktischen Ausbildung sowie Auswahl, Planung, Durchführung und Kontrolle der Ausbildungsgegenstände unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen in Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten

4.

Durchführen praktischer Prüfungen im Rahmen der Aus- und Weiterbildung in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Ausbildungsstätte

5.

Beurteilen und Dokumentieren der Ausbildungsleistungen

6.

Einrichten und Koordinieren von ausbildungsbezogenen Arbeitskreisen.

§ 12

Dauer und Inhalt der Weiterbildung

(1) Die Weiterbildung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter für Gesundheitsfachberufe umfasst - unabhängig von der Form des Lehrgangs - nach dem Rahmenlehrplan mindestens 200 theoretische und praktische Unterrichtsstunden.

(2) Der Rahmenlehrplan für die theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden sieht die in der Anlage 3 aufgeführten Weiterbildungsinhalte als Aufgabenfelder der Praxisanleitung (Ausbilder) vor.

§ 13

Übergangsregelungen

Wer eine vor In-Kraft-Treten dieser Verordnung abgeschlossene oder begonnene und danach abgeschlossene Weiterbildung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter oder eine entsprechende Weiterbildung nachweist, erhält bei Antragstellung innerhalb von fünf Jahren nach In-Kraft-Treten dieser Verordnung die Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung nach § 1 durch die zuständige Behörde, sofern die Gleichwertigkeit im Sinne dieser Verordnung gegeben ist und die abgeschlossene Weiterbildungsmaßnahme mindestens 200 Stunden umfasste.

(2) Eine vor In-Kraft-Treten dieser Verordnung abgeschlossene Weiterbildung zur Praxisanleiterin oder zum Praxisanleiter oder eine entsprechende Weiterbildung mit einer geringeren Stundenzahl als 200 Stunden kann im Umfang der Gleichwertigkeit durch die Weiterbildungsstätte angerechnet werden. Für eine Anerkennung im Sinne des Absatzes 1 ist die nach § 12 vorgeschriebene Mindeststundenzahl durch Erlangung eines oder mehrerer Zusatzmodule nachzuweisen. Auf die Ablegung einer Prüfung kann verzichtet werden.

(3) Eine Erlaubnis zur Führung der Weiterbildungsbezeichnung als Praxisanleiterin oder als Praxisanleiter für Gesundheitsfachberufe nach den Absätzen 1 und 2 kann nur erfolgen, wenn zum Zeitpunkt der Antragstellung eine entsprechende berufliche Tätigkeit seit mindestens zwei Jahren ausgeübt wird.

Anlage 1

zu Artikel 1

(§ 1)

Urkunde

Frau/Herr .................................................................

geboren am ..................... in .......................................

mit der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung

...........................................................................

vom .......................................................................

ist berechtigt, gemäß dem Gesetz über die Weiterbildung in den Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme und des Entbindungspflegers in Verbindung mit der Verordnung zur Durchführung der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen die Weiterbildungsbezeichnung

Praxisanleiterin oder Praxisanleiter

für Gesundheitsfachberufe

zu führen.

............................................., den ......................................... .......................................................................................

(Unterschrift)

Anlage 2

zu Artikel 1

(§ 9)

Zeugnis

Frau/Herr .................................................................

geboren am ..................... in .......................................

hat an einem Weiterbildungslehrgang gemäß der Verordnung zur Durchführung der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen teilgenommen und die vorgeschriebene Prüfung zum Erwerb der Weiterbildungsbezeichnung

Praxisanleiterin oder Praxisanleiter

für Gesundheitsfachberufe

vor dem Prüfungsausschuss bei der staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung

...................................................... in ......................................................

bestanden.

Sie/Er hat folgende Prüfungsleistungen erbracht:

1. schriftliche Prüfung: ........................................

2. mündliche Prüfung: ........................................

3. praktische Prüfung: ........................................

............................................., den ......................................... .......................................................................................

Die/Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses

(Siegel)

_________________________

Anlage 3

zu Artikel 1

(§ 12)

Rahmenlehrplan
für die theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden

Der Rahmenlehrplan für die theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden sieht folgende Weiterbildungsinhalte als Aufgabenfelder der Praxisanleitung (Ausbilder) vor:

 

1.

Allgemeine Grundlagen legen

Mindeststundenzahl: 12

 

1.1

Anforderungen an die Praxisanleitung kennen

 

 

1.2

Rechtliche Rahmenbedingungen der Ausbildung kennen

 

 

1.3

Beteiligte und Mitwirkende an der Ausbildung kennen

 

 

1.4

Berufliche Ausbildungssysteme unterscheiden

 

2.

An der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

Mindeststundenzahl: 24

 

2.1

Auswahlkriterien aufstellen

 

 

2.2

An der Einstellung mitwirken

 

 

2.3

Einstellungsgespräch führen

 

 

2.4

Am Vertragsabschluss mitwirken

 

 

2.5

Eintragung und Anmeldung vornehmen

 

 

2.6

Einführung planen

 

 

2.7

Probezeit planen und beurteilen

 

3.

Ausbildung planen

Mindeststundenzahl: 32

 

3.1

Ausbildungsberufe auswählen und Besonderheiten der Berufe kennen

 

 

3.2

Organisation der Ausbildung festlegen

 

 

3.3

Organisation und Inhalt der Ausbildung mit den Schulen abstimmen

 

 

3.4

Ausbildungspläne für die Auszubildenden erstellen

 

 

3.5

Beurteilungssystem festlegen

 

4.

Ausbilden im Prozess der Arbeit

Mindeststundenzahl: 50

 

4.1

Für die Ausbildung geeignete Einsatzbereiche im Betrieb/in der Einrichtung auswählen und auf die Ausbildung vorbereiten

 

 

4.2

Den Arbeitsprozess ausbildungsförderlich organisieren

 

 

4.3

Geeignete Methoden zur Umsetzung curricularer Vorgaben aus dem Ausbildungsrahmenplan für die praktische Ausbildung auswählen

 

 

4.4

Praktisch ausbilden

 

 

4.5

Zielerreichung und Ausbildungsstand überprüfen

 

 

4.6

Beurteilungsgespräche führen

 

5.

Beruflichen Kompetenzerwerb fördern

Mindeststundenzahl: 22

 

5.1

Beruflichen Kompetenzerwerb durch geeignete Lerntechniken und Arbeitsmethoden unterstützen

 

 

5.2

Beruflichen Qualifikationserfolg durch Gestaltung lernförderlicher Arbeitsbedingungen sichern

 

 

5.3

Lösungsmöglichkeiten bei Ausbildungsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten entwickeln

 

 

5.4

Kulturelle Unterschiede beachten

 

 

5.5

Mit anderen praktischen Ausbildungsstellen kooperieren und Ausbildungsverbünde planen

 

6.

Personen und Gruppen anleiten

Mindeststundenzahl: 16

 

6.1

Kurzvorträge halten

 

 

6.2

Anleitungsgespräche systematisch planen und durchführen

 

 

6.3

Moderierend ausbilden

 

 

6.4

Medien auswählen und einsetzen

 

 

6.5

Lernen in Gruppen fördern und in Teams ausbilden

 

7.

Abschließen der Ausbildung

Mindeststundenzahl: 24

 

7.1

Auf die Prüfung vorbereiten

 

 

7.2

An der Prüfung mitwirken

 

 

7.3

Auf Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten hinweisen

 

 

7.4

Berufsausbildung abschließen

 

8.

Verfügungsstunden

 

 

8.1

Als so genannte Verfügungsstunden werden ausgewiesen

Stundenzahl: 20

 

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