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Ministerium der Justiz
 

7101-17

Verordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten zur Regelung
der Buchführungs-, Auskunfts- und Nachschaupflicht auf den in § 38 Satz 1 GewO genannten Gewerbezweigen

Vom 29. Oktober 1985

Fundstelle: Amtsblatt 1985, S. 1058



Auf Grund des § 38 Satz 2 [1] der Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Januar 1978 (BGBl. I S. 97), zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 25. Februar 1985 (BGBl. I S. 425) [2], verordnet die Landesregierung:

[1]

Vorschrift aufgehoben durch Art. 1 Nr. 12 Buchstabe b des Gesetzes vom 23. November 1994 (BGBl. I S. 3475). Die Ermächtigung zur Weiterübertragung von Zuständigkeiten ist nunmehr allgemein in § 155 Abs. 3 GewO enthalten.

[2]

GewO jetzt in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Art. 4 des Gesetzes vom 23. Juli 2001 (BGBl. I S. 1658).

§ 1

Die der Landesregierung zustehende Befugnis, Rechtsvorschriften über die Buchführung, die Auskunftserteilung und die behördliche Nachschau für die in § 38 Satz 1 [3] der Gewerbeordnung genannten Gewerbezweige zu erlassen, wird auf den Minister für Wirtschaft übertragen.

[3]

Die Ermächtigung der Landesregierung ist nach der Neufassung der Vorschrift gemäß Art. 1 Nr. 13 des Gesetzes vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1291) nunmehr in § 38 Abs. 3 GewO enthalten und auf die Führung der Bücher und die Aufzeichnung bestimmter Daten beschränkt.

§ 2

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.

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