300-2

Verordnung
betreffend die Errichtung von amtsgerichtlichen Zweigstellen
(ZwStVO)

Vom 16. Dezember 1974
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379).

Fundstelle: Amtsblatt 1974, S. 1047

Ausgabe im Zusammenhang

Änderungsdaten

1.

geändert durch Verordnung vom 27. Mai 1977 (Amtsbl. S. 525)

2.

geändert durch Verordnung vom 06. Januar 1992 (Amtsbl. S. 18)

3.

geändert durch Anlage Nr. 461 des Gesetzes Nr. 1327 vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509)

4.

geändert durch Verordnung vom 22. Februar 1995 (Amtsbl. S. 170)

5.

geändert durch Art. 2 Abs. 10 des Gesetzes Nr. 1383 vom 05. Februar 1997 (Amtsbl. S. 258)

6.

geändert durch Art. 2 Abs. 9 des Gesetzes Nr. 1408 vom 24. Juni 1998 (Amtsbl. S. 518)

7.

geändert durch Verordnung vom 20. Dezember 2002 (Amtsbl. 2003 S. 177)

8.

geändert durch Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174)

9.

geändert durch Verordnung vom 01. August 2011 (Amtsbl. I S. 276)

10.

Einleitungsformel sowie §§ 1 und 3 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379)[1]

Red. Anm.:

Art. 4 der Verordnung vom 23. März 2017 enthält folgende Übergangsbestimmungen gemäß der Neufassung des Art. 4 durch Verordnung vom 09.11.2017 (Amtsbl. I S. 996):

“Die Zuständigkeit in Sachen, die vor dem 1. Januar 2018 anhängig oder rechtshängig geworden sind (Altverfahren), richtet sich vorbehaltlich einer Sonderzuweisung durch oder aufgrund Gesetzes ab dem 1. Januar 2018 nach den folgenden Bestimmungen:

1. Soweit Artikel 1 Nummer 2 Buchstabe a) den Bezirk der Haupt- und der Zweigstelle des Amtsgerichts Merzig verändert, bleibt die Verteilung der Zuständigkeiten in Altverfahren zwischen Haupt- und Zweigstelle davon unberührt. Abweichend hiervon ist in Betreuungs- und in Unterbringungssachen (§§ 271, 312 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit), die Haupt- oder Zweigstelle zuständig, die zuständig wäre, wenn das Verfahren erst nach dem 31. Dezember 2017 anhängig gemacht worden wäre. § 3 Absatz 3 der Verordnung betreffend die Errichtung von amtsgerichtlichen Zweigstellen (ZwStVO) vom 16. Dezember 1974 (Amtsbl. S. 1047), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379), bleibt unberührt.

2. Soweit Artikel 1 Nummer 3 einer Haupt- oder Zweigstelle Sachen ganz oder teilweise neu zuweist, gilt das auch für Altverfahren. Für die Durchführung einer vor dem 1. Januar 2018 begonnenen, aber noch nicht beendeten Hauptverhandlung in einer Straf-, Jugend- oder Bußgeldsache bleibt die Stelle zuständig, die die Hauptverhandlung begonnen hat, es sei denn, die zur Urteilsfindung bei der neu zuständigen Stelle berufenen Personen sind mit denen zu Beginn der Hauptverhandlung personenidentisch. § 3 Absatz 3 der Verordnung betreffend die Errichtung von amtsgerichtlichen Zweigstellen (ZwStVO) vom 16. Dezember 1974 (Amtsbl. S. 1047), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379), bleibt unberührt.

3. Soweit Artikel 2 bis Artikel 3 Nummer 3 einem Gericht Sachen ganz oder teilweise neu zuweist, gilt das auch für Altverfahren. Für die Durchführung einer vor dem 1. Januar 2018 begonnenen, aber noch nicht beendeten Hauptverhandlung in einer Straf-, Jugend- oder Bußgeldsache bleibt das Gericht zuständig, das die Hauptverhandlung begonnen hat, es sei denn, die zur Urteilsfindung bei dem neu zuständigen Gericht berufenen Personen sind mit denen zu Beginn der Hauptverhandlung personenidentisch.”

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 1
§ 2
§ 3
§ 4
§ 5





Änderungsdaten

1.

geändert durch Verordnung vom 27. Mai 1977 (Amtsbl. S. 525)

2.

geändert durch Verordnung vom 06. Januar 1992 (Amtsbl. S. 18)

3.

geändert durch Anlage Nr. 461 des Gesetzes Nr. 1327 vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509)

4.

geändert durch Verordnung vom 22. Februar 1995 (Amtsbl. S. 170)

5.

geändert durch Art. 2 Abs. 10 des Gesetzes Nr. 1383 vom 05. Februar 1997 (Amtsbl. S. 258)

6.

geändert durch Art. 2 Abs. 9 des Gesetzes Nr. 1408 vom 24. Juni 1998 (Amtsbl. S. 518)

7.

geändert durch Verordnung vom 20. Dezember 2002 (Amtsbl. 2003 S. 177)

8.

geändert durch Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174)

9.

geändert durch Verordnung vom 01. August 2011 (Amtsbl. I S. 276)

10.

Einleitungsformel sowie §§ 1 und 3 geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379)[1]

Red. Anm.:

Art. 4 der Verordnung vom 23. März 2017 enthält folgende Übergangsbestimmungen gemäß der Neufassung des Art. 4 durch Verordnung vom 09.11.2017 (Amtsbl. I S. 996):

“Die Zuständigkeit in Sachen, die vor dem 1. Januar 2018 anhängig oder rechtshängig geworden sind (Altverfahren), richtet sich vorbehaltlich einer Sonderzuweisung durch oder aufgrund Gesetzes ab dem 1. Januar 2018 nach den folgenden Bestimmungen:

1. Soweit Artikel 1 Nummer 2 Buchstabe a) den Bezirk der Haupt- und der Zweigstelle des Amtsgerichts Merzig verändert, bleibt die Verteilung der Zuständigkeiten in Altverfahren zwischen Haupt- und Zweigstelle davon unberührt. Abweichend hiervon ist in Betreuungs- und in Unterbringungssachen (§§ 271, 312 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit), die Haupt- oder Zweigstelle zuständig, die zuständig wäre, wenn das Verfahren erst nach dem 31. Dezember 2017 anhängig gemacht worden wäre. § 3 Absatz 3 der Verordnung betreffend die Errichtung von amtsgerichtlichen Zweigstellen (ZwStVO) vom 16. Dezember 1974 (Amtsbl. S. 1047), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379), bleibt unberührt.

2. Soweit Artikel 1 Nummer 3 einer Haupt- oder Zweigstelle Sachen ganz oder teilweise neu zuweist, gilt das auch für Altverfahren. Für die Durchführung einer vor dem 1. Januar 2018 begonnenen, aber noch nicht beendeten Hauptverhandlung in einer Straf-, Jugend- oder Bußgeldsache bleibt die Stelle zuständig, die die Hauptverhandlung begonnen hat, es sei denn, die zur Urteilsfindung bei der neu zuständigen Stelle berufenen Personen sind mit denen zu Beginn der Hauptverhandlung personenidentisch. § 3 Absatz 3 der Verordnung betreffend die Errichtung von amtsgerichtlichen Zweigstellen (ZwStVO) vom 16. Dezember 1974 (Amtsbl. S. 1047), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. März 2017 (Amtsbl. I S. 379), bleibt unberührt.

3. Soweit Artikel 2 bis Artikel 3 Nummer 3 einem Gericht Sachen ganz oder teilweise neu zuweist, gilt das auch für Altverfahren. Für die Durchführung einer vor dem 1. Januar 2018 begonnenen, aber noch nicht beendeten Hauptverhandlung in einer Straf-, Jugend- oder Bußgeldsache bleibt das Gericht zuständig, das die Hauptverhandlung begonnen hat, es sei denn, die zur Urteilsfindung bei dem neu zuständigen Gericht berufenen Personen sind mit denen zu Beginn der Hauptverhandlung personenidentisch.”

Auf Grund des § 7a des Saarländischen Ausführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz (SAG GVG) vom 4. Oktober 1972 (Amtsbl. S. 601), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 30. November 2016 (Amtsbl. 2017 I S. 79) wird verordnet: