2032-1-14

Verordnung zur Übertragung besoldungsrechtlicher Zuständigkeiten

Vom 30. August 1976
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174).

Fundstelle: Amtsblatt 1976, S. 965



§ 1

Aufgrund des § 21 Abs. 2 Satz 2 und Abs. 3 Satz 2 [1], des § 26 Abs. 5 Satz 2 [1], des § 49 Abs. 3 Satz 2 [1] sowie des § 48 Abs. 2 des Bundesbesoldungsgesetzes [1] in der Fassung des Zweiten Gesetzes zur Vereinheitlichung und Neuregelung des Besoldungsrechts in Bund und Ländern - 2. BesVNG - vom 23. Mai 1975 (Bundesgesetzbl. I S. 1173), zuletzt geändert durch Gesetz vom 4. Januar 1979 (Bundesgesetzbl. I S. 49) [2], wird verordnet:

1.

Rechtsverordnungen nach § 21 Abs. 2 und 3 des Bundesbesoldungsgesetzes erlässtdas Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport.

2.

Rechtsverordnungen nach § 26 Abs. 5 [1] des Bundesbesoldungsgesetzes erlässt das für die Aufsicht über die Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts zuständige Ministerium im Einvernehmen mit dem Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport.

3.

Rechtsverordnungen nach § 49 Abs. 3 des Bundesbesoldungsgesetzes erlässt das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales im Einvernehmen mit dem Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport und dem Ministerium der Finanzen.

4.

Rechtsverordnungen nach § 48 Abs. 2 des Bundesbesoldungsgesetzes erlässt das Ministerium für Inneres, Familie, Frauen und Sport.

[1]

§§ 21, 48 und 49 BBesG aufgehoben durch Art. 2a des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160).

[1]

Vgl. jetzt § 26 Abs. 3 BBesG unter Wegfall der Delegationsbefugnis durch Art. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2138); die alte Vorschrift ist bis zum In-Kraft-Treten von Verordnungen, die auf Grund des neu gefassten § 26 Abs. 3 BBesG erlassen werden, längstens jedoch bis zum 1. Juli 2007, gem. Art. 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 21. Juni 2002 weiter anzuwenden.

[1]

§§ 21, 48 und 49 BBesG aufgehoben durch Art. 2a des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160).

[2]

BBesG jetzt in der Fassung der Bekanntmachung vom 6. August 2002 (BGBl. I S. 3020), zuletzt geändert durch Art. 2 und 2a des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160).

[1]

Vgl. jetzt § 26 Abs. 3 BBesG unter Wegfall der Delegationsbefugnis durch Art. 1 Nr. 3 des Gesetzes vom 21. Juni 2002 (BGBl. I S. 2138); die alte Vorschrift ist bis zum In-Kraft-Treten von Verordnungen, die auf Grund des neu gefassten § 26 Abs. 3 BBesG erlassen werden, längstens jedoch bis zum 1. Juli 2007, gem. Art. 10 Abs. 2 des Gesetzes vom 21. Juni 2002 weiter anzuwenden.

§ 2

(aufgehoben)

§ 3

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.

Der Ministerpräsident

Der Minister der Finanzen

Der Minister des Innern