318-1

Verordnung über die Zuständigkeiten für die Beglaubigung
inländischer öffentlicher Urkunden zur Verwendung im Ausland

Vom 30. November 2006
zuletzt geändert durch die Verordnung vom 20. Januar 2017 (Amtsbl. I S. 209)

Fundstelle: Amtsblatt 2006, S. 2234



Änderungen

1.

§ 4 geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 18. November 2010 (Amtsbl. I S. 2587)

2.

§ 4 geändert durch Artikel 30 der Verordnung vom 12.11.2015 (Amtsbl. I S. 888)

3.

§§ 1 und 2 geändert durch Verordnung vom 20.01.2017 (Amtsbl. I S. 209)

Auf Grund

-

des Artikels 2 Abs. 1 des Gesetzes zu dem Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 21. Juni 1965 (BGBl. II S. 875), geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 23. Juni 1970 (BGBl. I S. 805),

-

des Artikels 2 Abs. 1 des Gesetzes zu dem Vertrag vom 7. Juni 1969 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Italienischen Republik über den Verzicht auf die Legalisation von Urkunden vom 30. Juli 1974 (BGBl. II S. 1069),

-

des Artikels 2 Abs. 1 des Gesetzes zu dem Abkommen vom 13. Mai 1975 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien über die Befreiung öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 25. Juni 1980 (BGBl. II S. 813)

in Verbindung mit § 5 Abs. 3 des Landesorganisationsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 1997 (Amtsbl. S. 410), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 15. Februar 2006 (Amtsbl. S. 474, 530),

verordnet die Landesregierung:

§ 1

Zuständige Behörde für die Ausstellung der Apostille nach Artikel 3 Abs. 1 des Haager Übereinkommens vom 5. Oktober 1961 zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation sind

1.

der Präsident oder die Präsidentin des Landgerichts für die Urkunden der Gerichte, der Justizverwaltung und der Notare,

2.

das Landesverwaltungsamt für alle anderen öffentlichen Urkunden.

§ 2

Zuständige Behörde für die Beglaubigung

1.

nach Artikel 5 Abs. 1 Nr. 1 des Vertrages vom 7. Juni 1969 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Italienischen Republik über den Verzicht auf die Legalisation von Urkunden und

2.

nach Artikel 3 des Abkommens vom 13. Mai 1975 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien über die Befreiung öffentlicher Urkunden von der Legalisation

ist das Landesverwaltungsamt.

§ 3

Zuständige Behörde für die Beglaubigung inländischer öffentlicher Urkunden für die Verwendung im Ausland sind - vorbehaltlich besonderer Regelungen - die in § 1 aufgeführten Behörden.

§ 4

(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

(2) Gleichzeitig treten außer Kraft:

1.

Die Anordnung betreffend die für die Ausstellung der Apostille nach Art. 3, 6 und 7 des Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961 zuständigen Stellen vom 21. Dezember 1965 (Amtsbl. 1966 S. 157), geändert durch Artikel 4 Abs. 49 der Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174).

2.

Die Verordnung zur Bestimmung der für die Beglaubigung nach Artikel 2 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Italienischen Republik über den Verzicht auf die Legalisation von Urkunden vom 7. Juni 1969 zuständigen Behörde vom 29. Oktober 1974 (Amtsbl. S. 926), geändert durch Artikel 1 Abs. 52 der Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174).

3.

Die Verordnung über die Bestimmung der Beglaubigungsbehörde nach dem deutsch-belgischen Abkommen vom 13. Mai 1975 über die Befreiung öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 21. Januar 1981 (Amtsbl. S. 101), geändert durch Artikel 1 Abs. 53 der Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174).