2032-1-15

Verordnung über die Anrechnung von Sachbezügen nach § 10 BBesG

Vom 1. Juni 1979
zuletzt geändert durch das Gesetz vom 7. November 2001 (Amtsbl. S. 2158).

Fundstelle: Amtsblatt 1979, S. 626



Änderungsdaten

1.

geändert durch Verordnung vom 17. März 1997 (Amtsbl. S. 379)

2.

geändert durch Art. 8 des Gesetzes Nr. 1423 vom 03. Februar 1999 (Amtsbl. S. 498)

3.

geändert durch Art. 4 Abs. 25 des Gesetzes Nr. 1484 vom 07. November 2001 (Amtsbl. S. 2158)

Aufgrund des § 8 Abs. 4 [1] des Saarländischen Besoldungsgesetzes in der Fassung des Artikels 1 des Zweiten Saarländischen Besoldungsanpassungsgesetzes vom 26. Oktober 1977 (Amtsbl. S. 937), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Dezember 1978 (Amtsbl. S. 1085), wird im Einvernehmen mit dem Minister für Finanzen und Bundesangelegenheiten verordnet:

[1]

Jetzt: § 6 Abs. 4 SBesG

§ 1

(1) Die den Beamten und Richtern des Landes für den Nutzungswert einer Dienstwohnung anzurechnende Dienstwohnungsvergütung ( § 10 BBesG in Verbindung mit § 13 der Landesdienstwohnungsvorschriften) [2] darf den sich aus der nachstehenden Aufstellung ergebenden Betrag nicht übersteigen (höchste Dienstwohnungsvergütung):

Bei einem monatlichen Bruttodienstbezug

höchste Dienstwohnungsvergütung

von Euro

bis Euro

Euro

1.250,-

1.299,99

217

1.300,-

1.349,99

226

1.350,-

1.399,99

235

1.400,-

1.449,99

243

1.450,-

1.499,99

252

1.500,-

1.549,99

261

1.55o,-

1.599,99

269

1.600,-

1.649,99

278

1.650,-

1.699,99

287

1.700,-

1.749,99

296

1.750,-

1.799,99

304

1.800,-

1.849,99

313

1.850,-

1.899,99

322

1.900,-

1.949,99

330

1.950,-

1.999,99

339

2.000,-

2.049,99

348

2.050,-

2.099,99

356

2.100,-

2.149,99

365

2.150,-

2.199,99

374

2.200,-

2.249,99

382

2.250,-

2.299,99

391

2.300,-

2.349,99

400

2.350,-

2.399,99

409

2.400,-

2.449,99

417

2.450,-

2.499,99

426

2.500,-

2.549,99

435

2.550,-

2.599,99

443

Die höchste Dienstwohnungsvergütung von 443 Euro erhöht sich jeweils um 6,15 Euro für jeden weiteren Betrag von 50 Euro, um den der monatliche Bruttodienstbezug 2.550 Euro überschreitet. Bruttodienstbezug sind das Grundgehalt, die Amtszulagen, die Stellenzulagen, die Ausgleichszulagen, die Überleitungszulagen, der Familienzuschlag der Stufe 3 sowie bei Professoren Zuschüsse zum Grundgehalt. Bei Teilzeitbeschäftigung oder Unterbrechung der Bezügezahlung ist von den Bezügen auszugehen, die dem Dienstwohnungsinhaber bei voller Beschäftigung zustünden.

(2) Eine Änderung der höchsten Dienstwohnungsvergütung auf Grund veränderter Bruttodienstbezüge ist mit Wirkung vom Ersten des auf die Besoldungsänderung folgenden Monats an vorzunehmen. Bei einer rückwirkenden Erhöhung der Bruttodienstbezüge gilt als Tag der Besoldungsänderung der Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens der Erhöhungen, im Fall einer Beförderung der Zeitpunkt der Einweisung in die Planstelle.

[2]

LDWV vom 17. Januar 1972 (GMBl. S. 177), zuletzt geändert durch Erlass vom 7. September 1981 (GMBl. S. 344).

§ 2

Diese Verordnung tritt am 1. August 1979 in Kraft.

Der Minister des Innern