223-2b

Gesetz Nr. 1284 zur Änderung von Vorschriften auf dem Gebiet des Schulrechts

Vom 22. Januar 1992
zuletzt geändert durch das Gesetz vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509).

Fundstelle: Amtsblatt 1992, S. 434



Artikel 1 bis 7

(aufgehoben)

Artikel 8

Übergangs- und Schlussvorschriften

(1) Dieses Gesetz tritt am Tag nach seiner Verkündung mit der Maßgabe in Kraft, dass Artikel 1 Nr. 12 [1] am 1. August 1992 und Artikel 6 [2], ausgenommen Artikel 6 Nr. 5 [3], ein Jahr nach der Verkündung in Kraft treten.

(2) Die Befähigung zu einem Lehramt an öffentlichen Schulen, die vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes erworben wurde, bleibt unberührt.

(3) Eine vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes begonnene Ausbildung im Vorbereitungsdienst für ein Lehramt wird nach den bisherigen Vorschriften fortgeführt und beendet.

Für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst nach In-Kraft-Treten dieses Gesetzes gelten die für Lehrämter gemäß § 2 Abs. 1 Nrn. 1, 2 und 3 des Saarländischen Lehrerbildungsgesetzes in seiner bisher geltenden Fassung abgelegten Ersten Staatsprüfungen als Erste Staatsprüfungen für die entsprechenden Lehrämter nach diesem Gesetz.

(4) Abweichend von § 33 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b Teilsatz 4 SchoG wird durch dieses Gesetz bestimmt, dass bei Sekundarschulen ( § 3c SchoG), wenn die Zahl der Bewerber die Aufnahmefähigkeit der Schule übersteigt, das Auswahlverfahren vom Schulträger durch Satzung geregelt wird, die der Genehmigung des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft bedarf; hierbei sind die in § 33 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b Teilsätze 2 und 3 SchoG genannten Grundsätze zu berücksichtigen.

[1]

Die Vorschrift betraf die Beförderungskosten nach § 45 Abs. 3 Nr. 3 SchoG .

[2]

Die Vorschrift betraf die Änderungen des Lehrerbildungsgesetzes - BS- Nr. 2030- 96.

[3]

Die Vorschrift betraf die Lehramtsbefähigungen nach § 7 des Lehrerbildungsgesetzes .