921-4

Verordnung über Zuständigkeiten nach der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)

Vom 23. Juni 1993

Fundstelle: Amtsblatt 1993, S. 632



Auf Grund des § 70 Abs. 1 Nr. 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. September 1988 (BGBl. I S. 1793), zuletzt geändert durch Verordnung vom 24. April 1992 (BGBl. I S. 965),[1] und des § 5 Abs. 3 des Landesorganisationsgesetzes Art 5 BAYERN vom 2. Juli 1969 (Amtsbl. S. 445), zuletzt geändert durch Gesetz vom 13. Mai 1992 (Amtsbl. S. 594), verordnet die Landesregierung:

[1]

StVZO zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. August 2000 (BGBl. I S. 1273).

§ 1

Zuständige Behörden für die Erteilung von Ausnahmen von der Vorschrift des § 4 Abs. 2 Satz 1 StVZO [2] - Ausstellung eines vorläufigen Fahrausweises anstatt einer Fahrerlaubnis nach amtlichem Muster - sind die Gemeinden. Sie erfüllen diese Aufgabe als Auftragsangelegenheit.

[2]

Vgl. jetzt § 4 Abs. 2 Satz 1 der Fahrerlaubnis-Verordnung vom 18. August 1998 (BGBl. I S. 2214).

§ 2

Zuständige Behörden für Maßnahmen nach §§ 15b und c StVZO gegenüber Führerscheininhabern mit Wohnsitz im Ausland ist der Landrat in Saarlouis als untere staatliche Verwaltungsbehörde.[3]

[3]

Die Vorschrift ist obsolet geworden durch die Änderung des § 68 Abs. 2a StVZO durch Artikel 2 Nr. 5 der Verordnung vom 19. Juni 1996 (BGBl. I S. 885), wonach in Fällen eines fehlenden inländischen Wohn- oder Aufenthaltsorts jede untere Verwaltungsbehörde nach Absatz 1 Satz 1 zuständig ist.

§ 3

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.