7845-11

Verordnung
über die Abgrenzung der Weinbaugebiete im Saarland

Vom 2. Juni 2006

Fundstelle: Amtsblatt 2006, S. 818



Auf Grund des § 3 Abs. 4 sowie des § 22 Abs. 2 des Weingesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 985), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2618) in Verbindung mit § 9 Abs. 1 Satz 1 der Verordnung über Zuständigkeiten im Bereich der Agrarwirtschaft vom 15. Juli 2003 (Amtsbl. S. 2056), zuletzt geändert durch Artikel 6 Abs. 38 der Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174),[1] verordnet das Ministerium für Umwelt:

[1]

Vgl. BS-Nr. 780-2-7.

§ 1

Bestimmtes Anbaugebiet

Der zum Saarland gehörende Teil des bestimmten Anbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer (Bereich Moseltor) umfasst die zulässigerweise bestockten und vorübergehend nicht bestockten Rebflächen in der Gemeinde Perl.

§ 2

Weinbaugebiete (Untergebiet)

Das zum Saarland gehörende Untergebiet Mosel des Weinbaugebietes Rhein-Mosel umfasst das bestimmte Anbaugebiet nach § 1 und die Südhänge entlang der Saar und ihrer Nebenflüsse Nied und Blies.

§ 3

Landweingebiet

Das Landweingebiet entspricht dem Untergebiet nach § 2 .

§ 4

Saarländischer Landwein

Die Herstellung von Landwein der Saar wird zugelassen. Zur Herstellung dürfen nur die im Saarland anerkannten Rebsorten verwendet werden. Der natürliche Mindestalkoholgehalt wird auf 5,5 Volumenprozent (47 Grad Öchsle) festgesetzt.

§ 5

In-Kraft-Treten/Außer-Kraft-Treten

Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Dritte Verordnung zur Durchführung des Weingesetzes vom 7. Dezember 1982 (Amtsbl. S. 1007), geändert durch Verordnung vom 24. Februar 1994 (Amtsbl. S. 607) in Verbindung mit der Anlage zum Gesetz vom 26. Januar 1994 (Amtsbl. S. 509) außer Kraft.